Maren
she/her
Motivation
„Anzügliche, sexualisierende Bemerkungen gehören in Österreich auch 2025 leider noch zur gesellschafltichen Norm, vorallem weiblich gelesene Personen wachsen mit dem Wissen auf, dass ihre Körper bewertet werden. Aber warum sollte sich überhaupt irgendjemand über Äußerungen zu seinem oder ihrem Aussehen von fremden Personen freuen? Außerdem dreht es sich dabei auch häufig um Macht, weil mittels dieser Zurufe das Aussehen von Frauen* öffentlich bewertet wird. Es wird so vermittelt, dass der Körper von Frauen* scheinbar ein öffentliches Gut ist. Dadurch wirkt es, als ob es Männern obliegt, darüber zu bestimmen, was an Frauen* schön ist und wie sie sich zu verhalten haben.
Deswegen ist es mir wichtig mich bei CatcallsofLinz gegen Sexualisierung zu engagieren und auf diese Problematik aufmerksam zu machen.„
KATHA
she/her
Motivation
„Jede Frau*, die ich kenne, einschließlich mir selbst, hat mindestens ein traumatisches Erlebnis erlebt, bei dem sie verbal oder körperlich sexuell belästigt wurde. Catcalling ist eine alltägliche Realität, die unsere Freiheit stark beeinträchtigt. Es ist ein alarmierendes Zeichen für die weit verbreitete männliche Gewalt, die in Österreich leider viel zu lange akzeptiert und toleriert wurde. In einer solchen Gesellschaft möchte ich nicht leben.“
Charly
she/her
Motivation
„Ich denke solange wir in einer Gesellschaft leben, in der Catcalling normal ist und Anfassen ohne Erlaubnis keine große Sache ist, sollten wir uns gegen sexuelle Belästigung stark machen.„
Laura
she/her
Motivation
„Durch Catcalling und generell sexualisierter Gewalt wird weiblich gelesenen Personen der öffentliche Raum genommen.
Ich möchte mich damit nicht zufrieden geben. Ich möchte den Raum (der uns allen zusteht!) zurückerobern, den Betroffenen dieser Gewalt ein Ventil geben und meine Mitmenschen auf diese Ungerechtigkeit aufmerksam machen.“
Mariella
she/her
Motivation
„Fast jede Frau* wurde in ihrem Leben schon einmal gecatcalled. Dieses System möchte ich durchbrechen und mehr Bewusstsein dafür schaffen. Besonders gefällt mir, wie wir die Orte wo Betroffene catcalling erlebt haben, für diese zurückerobern können und ihnen eine Stimme geben.“